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Sticks

Hier möchte ich Euch meine verschiedenen Sticks vorstellen.
Mit einer Ausnahme wurden alle von Ralf Siepmann aus Hamburg gefertigt.

Ein Klick auf ein Bild vergrößert dieses, so daß Details besser zu erkennen sind.

Hartholz - Sticks

Snakewood Stick

Ein schwerer Stick aus einem sehr harten, unflexiblen Holz.

Er macht einen wunderbaren Bass, der mir aber am Anfang etwas zu muffig war, weshalb Ralf und ich ihn in einer spontanen Aktion in einem Pub auf Inisheer kurzerhand gepimpt haben: wir sägten mit Ralfs Leatherman das untere, zuvor halbrunde Ende ganz gerade ab. Dadurch wurde der Ton deutlich präziser und knackiger.

Blackwood Stick

Blackwood ist viel leichter und flexibler als Snakewood, weshalb sich dieser Stick trotz der gleichen Abmessungen und Form ganz anders spielt. Er bringt viel mehr Energie vom Fell zurück, wodurch er vor allem für schnellere Stücke gut geeignet ist. Auch ein sogenanntes Bouncen ist mit diesem Stick wesentlich einfacher möglich.

Drum Stick

Aus dem gleichen Material wie der obige, spielt sich dieser Stick durch seinen kleinen Kugelkopf am unteren Ende doch ganz anders. Durch die geringere Masse bringt er nicht so einen kräftigen Bass wie der Snakewood, aber einen unglaublich guten Plopp in den obersten Tönen. Aufgrund der Bauform nochmals leichter als der Blackwood Stick, lässt er sich dementsprechend noch schneller und vor allem leichter spielen.


Rods

Hot Rod

Die Gruppe der sogenannten Rods hat ihren Ursprung wohl im Schlagzeug, wo man ähnliche Sticks schon seit längerem kennt.

Allen gemeinsam ist die Bauart, bei der eine Reihe dünner Hölzer so gebündelt wird, dass sie durch aneinanderschlagen ein Eigengeräusch erzeugen, eine Art Klick. Durch sogenannte O-Ringe (das sind Dichtungsringe aus Gummi) an den Enden kann man die Stärke dieses Klicks verändern. Wenn man den Ring weit genug nach unten verschiebt, klingt ein Rod fast genauso wie ein Hartholzstick. Sozusagen two-in-one :-)

Der Hot Rod war die erste Sorte Rods, die Ralf gebaut hat und hat einen schönen, weichen Klang, wie ich ihn für langsame Stücke oder Songs liebe.

Power Rod

Dieser Rod besteht aus dickeren und schwereren Hölzern als der Hot Rod und bringt dadurch einen unglaublichen Wumms. Daher auch der Name ;-)

Thin Rod

Der kleine Bruder des obigen, spielt sich lockerer und schneller, erzeugt einen schönen Klick, aber nicht so viel Bass.

Jazz Rod

Aus japanischen Tischbesen nimmt Ralf die sehr dünnen Hölzer für diesen Rod. Muss man erst mal drauf kommen…

Nomen est omen, denn wenn man diesen Stick hört, fühlt man sich sogleich in eine Jazz – Spelunke versetzt, wo sich der Schlagzeuger einen shuffelt.


Sonstige

Nessie

Der einzige Stick in meiner Sammlung, der nicht von Ralf hergestellt wurde, den ich aber trotzdem nicht mehr missen möchte.

Sein Erscheinen löst jedes Mal ungläubige Blicke aus, von den Fragen ganz zu schweigen. Ursprünglich war dieser Stick eine Flaschenbürste der Firma SIGG, die ein findiger Engländer ein wenig umgemodelt und auf Inisheer verkauft hat. Da es sich sozusagen um eine limitierte Auflage handelt bin ich umso glücklicher, ein Exemplar ergattert zu haben!



Für mich die perfekte Mischung aus Stick und Bürste mit einem Klang, den man durch leichte Änderung in der Haltung fein abgestuft variieren kann.
Bürste

Selbst diese eher unscheinbare Haarbürste wurde von Ralf umgebaut, wie man am Griff unschwer erkennen kann. Bei meiner Frisur ernte ich beim Auspacken dieses „Sticks“ fast noch ungläubigere Blicke als bei der Mamba. Aber was tut man nicht alles für den Klang…

Wichtig für den Klang ist, dass die Haare noch Naturborsten sind. Wichtig für das Spielen ist, dass die unteren Haare schräg nach hinten umgebogen sind, damit man auch mit dem hölzernen Kern das Fell treffen kann. Deshalb bewahre ich die Bürste immer in einem Stilechten Behälter auf :-)

Aufgrund ihres Gewichts nur etwas für Slow Airs und Songs :-)



2016 Andreas Schneider