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Workshops

Auf dieser Seite findet Ihr Bilder vergangener Workshops, die neuesten zuerst.
Ein Klick auf ein Bild bringt Euch zur jeweiligen Bildergalerie.
Einen ganz lieben Dank an Andrea Jonas für die freundliche Überlassung einiger Bilder!

27. Workshop

Trotz relativ kleiner Besetzung war auch der 27. Workshop wieder ein Erfolg!
Irgendwie scheint sich das Ganze bei ca. 10 Teilnehmern einzupendeln, was sehr angenehme Gruppengrößen zur Folge hat. Diesmal waren es 3 Anfänger und 7 Fortgeschrittene, von denen einer leider kurzfristig Opfer eines fatalen Männerschnupfens wurde... ;-)

Die Fortgeschrittenen hatten sich auf meine Bitte hin vorher extra noch eine Haarbürste gekauft, denn ich hatte ein sehr schönes, ruhiges Stück der Band Leveret ausgesucht, die erst vor kurzem ein Konzert in Bonn gegeben hat, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.
Es handelte sich um das Stück „Upon a summers day“ von dem Album New Anything.

Da ich von den Anmeldungen her wusste, dass die Gruppe diesmal recht heterogen sein würde, wollte ich etwas machen, bei dem alle mehr oder weniger von Null starten müssten, und eine Bürste wird ja eher selten eingesetzt, da sie in der Session nicht besonders durchsetzungsfähig ist und auch nicht so häufig die dafür nötigen, ruhigen Stücke gespielt werden. Mit über 6 Minuten ist das Tune recht lang, daher haben wir uns den ganzen Samstag damit beschäftigt. Am Ende klang es richtig schön und die Gruppe spielte beim Abschlusskonzert so homogen, dass es schon wie ein kleines Bodhran-Orchester klang :-)

Auch das Tune zum Sonntag war von der gleichen Band, diesmal vom Album „Inventions“ mit dem Titel „Rain on the woodpile“ und hat allen ebenfalls sehr viel Spaß gemacht.

Da die drei Anfänger gar nicht mehr so blutig waren wie gedacht, konnten wir uns am Samstag im Reel neben der Betonung auf 1 und 3 auch direkt den Offbeat auf 2 und 4 erarbeiten. Am Sonntag war dann wie immer der Jig an der Reihe, und alle drei konnten die Betonung auf der 4, sonst ja meist der Knackpunkt und die größte Herausforderung für die Anfänger, schnell sehr gut umsetzen.

Ich freue mich bereits auf den kommenden Workshop am 5. und 6. Mai, der ab sofort für Anmeldungen freigeschaltet ist!


27. Workshop


26. Workshop

Trotz relativ kleiner Besetzung war auch der 26. Workshop wieder ein Erfolg!
12 Teilnehmer hatten sich angemeldet, zwei davon haben leider kurzfristig abgesagt. Dadurch gab es zwei kleine und recht homogene Gruppen von 6 Anfängern und 4 Fortgeschrittenen.

Erstere bekamen wie immer einen Mix aus Reels und Jigs serviert und konnten beides am Ende des Workshops bereits sehr taktsicher begleiten und dabei auch mit der linken Hand die Tonhöhe variieren.
Mit letzteren haben wir am Samstag sogenannte Single-ended Triplets geübt und erfolgreich zu einem Slow Reel (Road to Lisdoonvarna) eingesetzt.
Am Sonntag gab es dann auf Wunsch der Teilnehmer Slip Jigs, was mir sehr entgegen kam, da es sich dabei um meinen Lieblingsrhythmus handelt.
Gespielt haben wir dabei zu einem Stück der Gruppe Olympus mit dem Titel Fourth Moon, welches sehr groovig ist und schöne Variationen erlaubt.
Bei Interesse sucht das Stück mal auf YouTube, auch das Video finde ich sehr gelungen.

Das Wetter hat ebenfalls Mait-ypisch sehr gut mitgespielt, so dass man einen Teil der Mittagspause sehr schön in der Sonne verbringen konnte.
Dementsprechend habe ich mich auch entschlossen, die Gruppenbilder im benachbarten Park zu machen und nicht wie sonst üblich vor der Kulisse der Musikschule.

Ich freue mich bereits auf den kommenden Workshop im November, der am 18. und 19. November stattfindet und ab sofort für Anmeldungen freigeschaltet ist!


26. Workshop

25. Workshop

Das war er also, der 25. Bodhranworkshop, mal wieder ein kleines Jubiläum, zu dem sich diesmal 18 Teilnehmer angemeldet hatten.
Leider konnten zwei kurzfristig aufgrund von Krankheit nicht kommen, aber das hat die Stimmung keineswegs getrübt. Im Gegenteil, die gute Laune der übrigen 16 Teilnehmer war ansteckend und hat das Wochenende zu einem absoluten Vergnügen gemacht, was sich, wie ich finde auch in den Bildern widerspiegelt!

Bei so vielen Teilnehmern durfte natürlich die liebe Doro nicht fehlen, die damit sozusagen ihren ersten vollständigen Workshop als Dozentin absolviert hat.
Das Feedback der Teilnehmer zu ihrem Unterricht war wieder durchweg positiv, egal ob Anfänger, Intermediates oder Fortgeschrittene, was mich sehr freut und vor allem in dem Gefühl bestärkt, in ihr einen gleichwertigen Ersatz für meinen langjährigen Partner Ralf Siepmann gefunden zu haben.
Apropos Ralf: er hat mir diesmal wieder eine Reihe von Sticks gebastelt, von denen der erste bereits verkauft war, bevor ich die Teilnehmer überhaupt begrüßt hatte. Ich denke, das spricht Bände für die Qualität seiner Arbeit und ich kenne niemanden, der diesbezüglich mit ihm mithalten kann.
So bleibt er mir zumindest in der Form als Sticklieferant erster Wahl erhalten :-)

Mit den Anfängern ging es wie üblich um Reels und Jigs sowie die linke Hand, allerdings war die Gruppe so gut und motiviert, dass wir sogar schon eine 2-4-Betonung einbauen konnten, welche sie auch beim Konzert am Sonntag zeigen konnten.

Für die Intermediates waren eine Hornpipe sowie der 1-4-7-Rhythmus im Reel ein Thema, außerdem ein schöner Slip Jig.

Die Fortgeschrittenen hatten ebenfalls Spaß an der Hornpipe und haben sich ansonsten an einem absolut nicht-irischen Stück der Gruppe Zwan mit dem Titel "Number of the beast" versucht.
Das Original stammt von der der Band Iron Maiden, wie einer der Teilnehmer herausgefunden hat, allerdings gefällt mir die Version, zu der wir gespielt haben wesentlich besser. Bei Interesse den Titel einfach mal bei YouTube eingeben, es lohnt sich! Oder um denselben Teilnehmer zu zitieren: "das Ding ist ne Droge..."

Das Wochenende verging wie im Flug und ich bin bereits bei der Planung für das kommende Jahr, in dem Doro und ich hoffentlich wieder viele bekannte und neue Gesichter (wieder)sehen werden!


24. Workshop

Nachdem der letzte Workshop ganz ohne blutige Anfänger daher kam, waren diese beim 24. Workshop wieder wie gewohnt die größte Gruppe. Überhaupt kamen diesmal wieder deutlich mehr Teilnehmer als zuletzt, insgesamt waren es 15. Es hätten sogar noch mehr werden können, aber da die meisten Anmeldungen recht kurzfristig kamen, war es für die Musikschule leider zu spät, um für Ralf noch einen Vertrag aufzusetzen und so habe ich diesen Kurs bei 15 Teilnehmern gedeckelt.

Da sich unter anderem die beiden Fortgeschrittenen vom letzten Workshop wieder angemeldet hatten, aber der Rest der Gruppe eher zu den Intermediates zählte, war es mir doch etwas mulmig zumute, alle in einen Topf zu werfen. Daher habe ich hin und her überlegt, wie ich möglichst allen Teilnehmern gerecht werden könnte.

Nachdem ich zunächst lange versucht habe, meine Zeitpläne zu optimieren kam ich am Ende zu dem Schluss, dass es doch am besten wäre, noch einen zweiten Lehrer ins Boot zu holen.

Unterstützung bekam ich von einer ehemaligen Schülerin und sehr guten und erfahrenen Bodhránspielerin, Dorothée Lindenbaum. Sie unterrichtete am Samstag die Anfänger und Intermediates im Wechsel, so dass ich die beiden Fortgeschrittenen, die auch schon beim letzten Workshop ihre eigene Gruppe gebildet hatten, intensiver fordern konnte.

Am Sonntag war Doro leider verhindert, aber schon nach dem ersten Tag waren sich alle darüber einig, dass sie auch bei zukünftigen Workshops wieder dabei sein sollte. Auch für mich war sie eine große Hilfe und ich bin von ihrer Art zu unterrichten sehr angetan.

Nach reiflicher Überlegung bin ich daher zu dem Schluss gekommen, dass die Zeit für einen Wechsel gekommen ist und etwas frischer Wind der Workshopreihe gut tun wird. Vorausgesetzt, die Teilnehmerzahlen lassen es zu, wird Doro mich auch in Zukunft unterstützen, worüber ich mich sehr freue.

Damit geht eine Ära zu Ende, in der ich die Workshops zusammen mit Ralf gegeben habe. Ich schätze ihn als Freund und Bodhránspieler sehr, und wir werden ganz sicher noch so manche Session zusammen rocken!


25. Workshop

24. Workshop

23. Workshop

Der 23. Workshop war der erste Workshop in der Geschichte der Bonner Bodhranworkshops ohne blutige Anfänger!

Die insgesamt 9 Teilnehmer waren alle schon bei mindestens einem der vorherigen Workshops dabei und durften sich daher entweder zu den sogenannten Intermediates oder zu den Fortgeschrittenen zählen.
Für mich eine ganz neue Herausforderung, sind doch die blutigen Anfänger sonst immer eine willkommene Gelegenheit, mich etwas "auszuruhen", denn über die Basics muss ich nicht mehr wirklich nachdenken :-)

Die Intermediates bestanden aus 7 Teilnehmern, von denen 3 ihren zweiten Workshop bei mir machten, während die restlichen 4 zum Teil schon 5 oder mehr Kurse besucht hatten.
Aber so allmählich kann mich das nicht mehr schrecken, denn bei jedem gibt es noch etwas zu feilen, sei es an der linken Hand oder am Timing oder der Gleichmäßigkeit der Schläge oder oder...

Wir haben uns im Laufe der zwei Tage zwei sehr schöne Sets erarbeitet, die wir mit zwar recht einfachen aber doch sehr groovigen Rhythmen begleitet haben.
Wobei das mit dem einfach realtiv ist, denn eine 1-4-2-Betonung im Reel habe ich bisher auch noch nicht gespielt :-)

Bei den Fortgeschrittenen saßen gerade mal zwei Damen, die dafür beide sehr talentiert sind. Kein Wunder, sind doch beide gelernte Schlagzeugerinnen!

Zu dritt haben wir uns zwei Sets von Brian Finnegans Soloalbum "The Ravishing Genius of Bones" erarbeitet, "Marga´s" und "Steps".
Für beide Sets hatte ich vorab Videos erstellt, wie ich mir die Begleitung vorstelle und die beiden waren tatsächlich in der Lage, sich die zum Teil sehr komplizierten Rhythmen zum größten Teil aus diesen Videos abzuleiten.
Im Unterricht ging es dann vorrangig um den Feinschliff und die Intonation, was mir sehr viel Spaß gemacht hat!

Es war für alle Beteiligten ein intensives Wochenende, und die fehlenden "Entspannungsstunden" mit den blutigen Anfängern habe ich Sonntagabend doch sehr deutlich gemerkt.

Aber es hat mir wie immer sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, in Zukunft auch wieder den ein oder anderen Neuling begrüßen zu dürfen!


22. Workshop

Der 22. Workshop war aus meiner Sicht wieder ein voller Erfolg!

Eine bunt gemischte Gruppe mit Teilnehmern aller Spielstärken stellte mich zu Beginn des Workshops vor eine Herausforderung. Zum Glück stellte sich heraus, dass die einzige blutige Anfängerin dank regelmäßigen Trainings auf ihrem Chair-Cussions (von dem ich leider kein Bild habe, wie mir gerade auffällt) gar nicht mehr so blutig war, eher medium :-)
So konnte ich die beiden Gruppen wesentlich besser einteilen und wir haben uns einerseits ganz viel mit der linken Hand beschäftigt, andererseits ein tolles Set von Solas ("It´s still raining" von der CD Another Day) von vorne bis hinten erarbeitet.

Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, den ein oder anderen Neuling in Zukunft wieder begrüßen zu dürfen. Ich würde mich freuen!


23. Workshop


22. Workshop

21. Workshop

Nachdem die Nachfrage beim Jubiläumsworkshop riesengroß war habe ich schon damit gerechnet, dass sich diesmal weniger Teilnehmer anmelden würden. Dass sich aber ganze zwei Wochen nach Ankündigung des Termins immer noch niemand (an)gemeldet hatte, machte mich dann doch etwas nervös.

Nachdem der Damm aber einmal gebrochen war, kamen die Anmeldungen dann langsam, aber stetig herein und am Ende hatte ich insgesamt 10 Teilnehmer zusammen, unter ihnen auch der Veranstalter der Poller Irish Night, bei welcher im Frühjahr beoga gespielt hatte.

Obwohl sowohl die Anfänger als auch die fortgeschrittenen Spieler vom Spielniveau her eher unterschiedlich waren ist es mir ganz gut gelungen, alle gut unter einen Hut zu bringen, ohne jemanden völlig zu über- oder unterfordern. Das Ergebnis war jedenfalls überraschend homogen und wir haben uns zusammen einige sehr schöne und groovige Rhythmen erarbeitet.

Inspiriert vom letzten Workshop und Eamons Art zu unterrichten habe ich mich dieses Mal gewagt, keine Tunes oder Rhythmen vorzubereiten, wie ich es bisher IMMER gemacht habe. Vielmehr habe ich darauf vertraut, dass sowohl mein Spielniveau als auch meine langjährige Unterrichtserfahrung ausreichen, um flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.

Zu meiner eigenen Überraschung hat dieses für mich neue Konzept sehr gut funktioniert. Nach dem Motto „ein Mal ist kein Mal“ wird es daher beim kommenden Workshop sicher eine Wiederholung geben…


20. Workshop

Das war er also, unser Jubiläumsworkshop!

Unglaubliche 20 Mal schon haben Ralf und ich zusammen mit vielen lernwilligen Teilnehmern ein Wochenende lang Ziegen malträtiert. Zum Jubiläum wollten wir den Teilnehmern gerne etwas Besonderes bieten und haben lange überlegt, was das sein könnte.

Wir wollten niemanden mit Vorträgen und Rückblicken langweilen, aber ein Konzert einer Band wäre schön gewesen. Leider spielt Ralf derzeit in keiner Formation, und meine Band, The Reel Bach Consort, stand für den Abend nicht zur Verfügung.

Daher kamen wir schließlich auf die – zugegebener Maßen nicht neue – Idee, einen irischen Lehrer dazu zu holen. Die Auswahl war recht begrenzt, da wir aus eigener Erfahrung wissen, dass es zwar sehr viele sehr gute Bodhranspieler auf der grünen Insel gibt, aber nicht alle haben Zeit, Lust und auch die Fähigkeit, ihr Können an Andere weiter zu geben.

Umso mehr haben wir uns daher über die Zusage von Eamon Murray gefreut, der natürlich ein begnadeter Bodhranspieler ist, der aber bei aller Virtuosität die Grundlagen nicht vergessen hat und auf jedem Niveau einfach mitreißenden und tollen Unterricht macht. Seine Teilnahme am Workshop war für uns eine genauso große Bereicherung wie für die Teilnehmer!

Als Sahnehäubchen gab es am Samstagabend auch noch ein Konzert seiner Band Beoga beim Poller Irish Folk Festival! Ein Großteil der Teilnehmer, einschließlich Ralf und mir, hat es sich nicht nehmen lassen, dafür nach Köln zu fahren und wurde mit einem äußerst gelungenen Abend sowie einem tollen Konzert belohnt.

Mehr darüber sowie Bilder, auch von der Vorband Trisit findet ihr HIER.

Ich denke, nach 10 Jahren sind an dieser Stelle mal einige Danksagungen fällig, denn solche Wochenenden stemmen sich ja nicht allein!

Ein großes Dankeschön an:

  • Eamon Murray für seine schnelle Zusage und Teilnahme am Workshop! Hope to see you again soon!
  • meinen guten Freund Ralf Siepmann für die Unterstützung in zahlreichen Workshops! Ich freue mich sehr, dass du dich entgegen deiner Ankündigung dazu entschlossen hast, auch in Zukunft weiter zu machen!
  • Herrn Christoph Pinsdorf, Leiter der Musikschule Bonn für die organisatorische und räumliche Unterstützung vom ersten Workshop an!
  • Frau Thelen von der Verwaltung der Musikschule, in der wir jederzeit eine kompetente, geduldige und freundliche Ansprechpartnerin haben!
  • Andrea Jonas, die neben ihren kulinarischen Fähigkeiten auch das ein oder andere Mal durch ihre Kunstfertigkeit als Physiotherapeutin dazu beigetragen hat, dass der Workshop überhaupt weitergehen konnte :-)
  • Guy Blitgen aus Luxemburg, für konstruktive Kritik und alles Andere!
  • die zahlreichen Helfer, die sich im Laufe der Jahre zum Teil wiederholt mit Ihren Suppen, Kuchen & Keksen, Kaffeemaschinen sowie ihrer Hilfe beim Auf- und Abbau eingebracht haben!
  • meiner Lebensgefährtin Annika und ihren Kindern, die mich in der Zeit vor den Workshops ertragen, wenn ich mal wieder im Dreieck springe…

Und nicht zuletzt danke ich natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des aktuellen und der vergangenen Workshops, denn ohne Euch ergäbe das alles herzlich wenig Sinn!


21. Workshop


20. Workshop


Der 18. Workshop fand leider wieder ohne Ralf statt. Anscheinend ist die Vorstellung, im Frühjahr ein ganzes Wochenende in der Musikschule eingesperrt zu sein doch einigermaßen abschreckend :-)
Dabei war das Wetter noch ziemlich Aprilmäßig, also kalt und regnerisch. Nur am Sonntag zeigte sich einmal kurz die Sonne. Also perfekt, um sich ein ganzes Wochenende einzusperren und Ziegen zu schlagen...!

Für mich war es trotz der Tatsache, dass ich ohne Ralf zurecht kommen musste (schnüff) ein schönes Wochenende mit vielen neuen Gesichtern. Aber auch aus vergangenen Workshops waren wieder etliche treue Teilnehmer dabei. Zusammen haben wir zwei sehr schöne Tunes erarbeitet und dabei einige neue Rhythmen und Variationen gelernt, so zum Beispiel Bässe auf Ups zu spielen.

Da viele der Sessionmusiker leider am Samstag abend nicht kommen konnten habe ich mich kurzerhand entschlossen, die Session bei mir zu Haue zu machen. Das hatte den Vorteil, dass ich mich nach dem langen ersten Tag nicht noch einmal aufraffen musste, um nach Endenich zu fahren ;)
Der Abend war sehr schön und gemütlich, auch einige der Kursteilnehmer haben das Angebot angenommen, auf ein Guinness vorbeizuschauen.

Insgesamt war das Feedback wieder sehr positiv und schmeichelhaft für mich (siehe Gästebuch) und bestärkt mich darin, die Kurse auch in Zukunft weiter anzubieten.
Und wenn die Mundpropaganda noch etwas besser wird, kommen bestimmt auch im nächsten Frühjahr wieder genug Teilnehmer für Ralf zusammen :)


Auch den 19. Workshop musste ich leider allein abhalten, was sich beim nächsten Mal dringend ändern muss!

Insgesamt schien dieser Workshop unter keinem guten Stern zu stehen...
Das fing damit an, dass ich völlig versäumt hatte, der Musikschule rechtzeitig die Teilnehmerliste zu schicken, nicht daran denkend, dass diese während der gesamten Herbstferien geschlossen ist. So bekam ich während der 2 Ferienwochen einige Mails von z.T. sehr nervösen Teilnehmern, die wissen wollte, wo denn die Rechnungen blieben und ob der Kurs überhaupt stattfinden würde. Zum Glück konnte ich alle beruhigen und jeder bekam auch rechtzeitig seine Rechnung!

Dann sah es bis zum Abend vor dem Workshop so aus, als ob ich keine Teilnehmer für eine Session zusammen bekommen würde, so dass ich dies in meiner letzten Mail vor Workshopbeginn so mitteilen musste. Aber am Freitagabend meldete sich zum Glück noch eine Reihe von kurz entschlossenen Musikern, so dass sich am Samstag abend zusammen mit mir 9 Leute um unseren Wohnzimmertisch drängten, drumherum noch etliche Zuhörer, was unsere eigentlich große Wohnung plötzlich arg klein erscheinen ließ. Es wurde ein richtig toller und denkwürdiger Abend, worüber ich richtig froh bin!

Eine Katastrophe aber bahnte sich an, als ich bis Samstag morgen noch keinen Schlüssel zur Musikschule hatte, weil der Mann von der Schlüsselausgabe leider aus privaten Gründen am Freitag nicht in der Musikschule war. Er war dann so nett, am Samstagmorgen extra nach Bad Godesberg zu kommen und mir den Schlüssel zu geben. Kurz nachdem er weg war habe ich aber realisiert, dass es leider die falschen Schlüssel waren, so dass nun all meine Sachen für mich unerreichbar in den Räumen der Schule eingeschlossen waren! Zu meinem großen und unverschämten Glück kam eine Viertelstunde vor Workshopbeginn eine Musikschullehrerin, die an diesem Morgen Unterricht gab und mir ihren Schlüssel geliehen hat. Sie war im wahrsten Sinne meine letzte Rettung!

An dieser Stelle nochmal 1000 Dank, dass Sie gekommen sind!

Nachdem nun auch die letzte Hürde genommen war, konnte mich nun nichts mehr schocken und die beiden Workshoptage verliefen dann auch ganz entspannt und angenehm, was auch an den durchweg sehr netten und guten Teilnehmern lag.

Für den nächsten Workshop, unser 20tes Jubiläum (!), werden Ralf und ich uns etwas besonderes einfallen lassen, denn das muss gebührend gefeiert werden!
Fest steht, wir freuen uns beide jetzt schon sehr darauf!


19. Workshop


18. Workshop


Nachdem wir uns beim letzten Mal noch über die vielen Wiederholungstäter gefreut haben, findet der 16. Workshop leider ganz ohne Fortgeschrittenengruppe statt.
Dadurch nimmt leider auch Ralf nicht teil, so dass ich seit langem mal wieder einen Workshop alleine gebe. Entgegen meinen Befürchtungen geht aber alles glatt und fühlt sich auch noch richtig gut an!

Die einzige Fortgeschrittene, die sich anmelden wollte, aber mangels Gleichgesinnten nicht teilnehmen konnte war nicht etwa beleidigt, sondern hat uns am Samstag sogar mit einem Chili con Carne versorgt, das nach einhelliger Meinung aller Teilnehmer vorzüglich war und unbedingt nach Wiederholung schreit. Auch wenn ich mich dem nur anschließen kann, finde ich ihren Wunsch, beim 17. Workshop wieder als Aktive teilzunehmen durchaus legitim :-)

Trotzdem an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die Mühe und den großartigen Service!

Da ich als einziger Lehrer ausschließlich mit Unterricht beschäftigt war, gibt es diesmal nur ein paar wenige Gruppenbilder, auf denen aber, wie ich finde, der Spaß an diesem Wochenende deutlich rüber kommt.


Beim 17. Workshop war die Welt wieder in Ordnung!
Es gab wieder ausreichend Anmeldungen für alle drei Gruppen, sodass Ralf auch wieder mit dabei war.

Unsere gute Fee Andrea machte uns zwar kein Chili, da sie diesmal wieder selbst Teilnehmerin war, brachte aber als Entschädigung einen mindestens ebenso leckeren Kuchen mit.
Auch andere Teilnehmer versorgten uns mit den (überlebens)notwendigen Basics wie Keksen und Kaffee.

Besonders letzteres stand auf Messers Schneide, da Ralf am Freitag abend beim Aufbauen unsere Kaffeekanne gehimmelt hat und es für Ersatz bereits zu spät war.
Aber dank zweier Teilnehmer, die sogar Freitag abend nach 21 Uhr noch ihre Mails gecheckt haben, war die Versorgungslücke umgehend wieder geschlossen und somit das Wochenende gerettet.

Auch die Session am Samstag abend stand bis Donnerstag auf der Kippe, fand dann aber glücklicher Weise trotzdem statt und war wieder richtig schön.
Zwei fortgeschrittene Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, ihre Fähigkeiten zu zeigen, wobei sich diese nicht nur auf das Trommeln beschränkten. Auch das ein oder andere Lied wurde zum besten gegeben und war eine Bereicherung für den Abend!

Dank der Umstellung auf die Winterzeit fiel der Schlafmangel ncht ganz so drastisch aus, was sich sicher positiv auf den Unterricht am zweiten Tag ausgewirkt hat :-)
Obwohl ich persönlich wohl doch etwas unausgeschlafen gewesen sein muss, anders kann ich mir nicht erklären, wieso wir bei unserem mittäglichem Gang zum Italiener einen Teilnehmer glatt vergessen und in der Musikschule eingeschlossen haben. Meine Güte, war mir das peinlich (und vorher noch nie passiert)!

Er nahm das ganze aber zum Glück mit Humor und war uns anscheinend nicht böse. Trotzdem nochmal eine dicke Entschuldigung von meiner Seite!

Alles in allem war es wieder ein sehr schönes und gelungenes Wochenende, wie man an den Bildern sieht.

Man sieht sich hoffentlich nächstes Jahr!


17. Workshop


16. Workshop


Der 14. Bodhránworkshop findet im April statt. Mit 18 Teilnehmern sind Ralf und ich wieder sehr zufrieden, zumal der Strom an Neuanmeldungen nicht abreisst.

Der jüngste Teilnehmer ist ein 10-jähriger, äußerst talentierter Junge, der einem die verschiedenen Rhythmen förmlich aus der Hand saugt und bei allen Teilnehmern spontane "ooohs" und "ahhs" auslöst. Das steigt ihm aber zum Glück nicht zu Kopf, stattdessen wird er seinen 11. Geburtstag bei unserem nächsten Workshopwochenende feiern, eine große Ehre für mich :-)

Nach dem Reinfall beim Chinesen vom letzten Mal testen wir diesmal ein Asiatisches Restaurant, welches auch thailändische und vietnamesische Küche anbietet. Nicht nur ist das Preis-Leistungsverhältnis besser, auch der Service stimmt, und so sieht man sich beim 15. Workshop bestimmt wieder!


Der Jubiläumsworkshop (Nummer 15 und ja, wir feiern auch halbe Jahrzehnte!) hat mit 25 die zweithöchste Teilnehmerzahl aller Zeiten, und das macht uns schon ein wenig Stolz, zeigt es uns doch, dass wir anscheinend einiges richtig machen, denn gerade die Zahl der Wiederholungstäter ist sehr hoch.

Was mich aber immer wieder aufs Neue fasziniert ist die Tatsache, dass der Kurs für blutige Anfänger fast jedes Mal ausgebucht ist. Das erinnert mich immer an eine Szene aus einem meiner Lieblingsfilme, "The Straight Story", indem es an einer Stelle in nachdenklichem Ton heißt "wo kommen die nur immer her...?!"


15. Workshop


14. Workshop


Der erste Workshop im neuen Jahr findet dank umfangreicher Werbung nicht zuletzt durch meine liebenswerten Stammgäste endlich wieder den Anklang, den er verdient :-)
Mit 24 Teilnehmern, drei davon sogar aus Frankreich und Luxemburg, können wir so langsam wieder an alte Zeiten anknüpfen. Ralf ist selbstverständlich dabei und bereichert das umfangreiche Programm durch Polkas und Single-ended Triplets bei den Fortgeschrittenen.

Samstag stärken wir uns bei bei einem leckeren Chinesen, der allerdings mit der Anzahl an Personen etwas überfordert zu sein scheint, so dass wir den Unterricht erst eine Stunde später als geplant fortsetzen können.
Der Italiener am Sonntag beweist aber, daß es auch ganz anders geht!

Die Session ist wie immer gut, der Leiter des Tin Whistle Workshops, Brian O'Connor, legt drei Mal an dem Abend ein Set in "lächerlicher Geschwindigkeit" vor, bei dem ich sehr froh bin, dass mir nicht der Arm wegfliegt! Jetzt weiß ich wenigstens, wofür ich mich den ganzen Samstag aufgewärmt habe :-)


Der zweite Workshop des Jahres ist gleichzeitig der 13., aber trotz der Unglück verheißenden Zahl geht alles wie immer glatt und reibungslos über die Bühne.

Nichtsdestotrotz bringt er ein Novum in der Geschichte der Bonner Bodhránworkshops: zum ersten Mal ist der Anfängerworkshop ausgebucht, und es stehen sogar noch zwei Leute auf der Warteliste! Ich musste mir also mit Ralf zum ersten Mal Gedanken darüber machen, wieviele Teilnehmer wir eigentlich pro Gruppe aufnehmen wollen. Wir haben uns dann auf 10 geeinigt, da wir der Meinung sind, dass die Qualität bei mehr Leuten leidet, was wir natürlich nicht wollen.

Mit insgesamt 20 Teilnehmern war der Workshop dann insgesamt auch so voll wie seit langem nicht mehr, was Ralf und mich sehr gefreut hat und uns zeigt, dass wir (anscheinend) gute Arbeit leisten.
Aus diesem Grund machen wir uns jetzt auch schon an die Vorbereitung des 14. Bodhranworkshops :-)


13. Workshop


12. Workshop, März 2010


Das Frühjahr 2009 sieht den Bonner Bodhránworkshop in neuen Räumen.
Im Hauptgebäude der Musikschule in Bad Godesberg, einem wunderschönen Altbau mit großen Räumen in zentraler Lage fühlen sich Kursteilnehmer und -leiter auf Anhieb wohl.

Gleichzeitig ist es der 10. Workshop seit Beginn der Reihe, also ein Jubiläum. Deshalb ist auch Ralf Siepmann wieder mit von der Partie, obwohl wir die dafür eigentlich notwendige Mindestteilnehmerzahl knapp um einen verpassen. Am Samstag Mittag werden wir von zwei langjährigen Teilnehmern mit einem sehr leckeren Chili-Sine-Carne verwöhnt, welches allen sichtlich schmeckt. An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön von mir an die beiden!

Abends geht es dann zunächst in die Harmonie, wo alle Beteiligten zusammen essen und sich für die anschließende, bis in die frühen Morgenstunden dauernde Session stärken. Die Nacht ist umso kürzer, da just an diesem Wochenende die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden. Aber das kann einen echten Bodhráni nicht schrecken...


Der Herbstworkshop findet wieder im gleichen Gebäude statt, und ich hoffe, dort noch viele Workshops halten zu können, denn es ist wirklich ein Traum!

Der Workshop lag diesmal parallel zum Workshopwochenende für irische Musik, was leider nicht wie erhofft zu mehr Teilnehmern geführt hat. Vielleicht muß es sich ja erst noch rumsprechen, also: Spread the word!

Nach einem vollen Unterrichtstag flitzen wir gleich ins Fiddlers, wo gemeinsam mit den Teilnehmern der Parallelworkshops eine Teilnehmersession stattfindet, die sich musikalisch absolut hören lassen kann.
Von der anschließenden Lehrersession muß ich mich leider viel zu früh verabschieden, da mir die linke Schulter weh tut. Aber sie soll sehr gut gewesen sein, hab ich mir sagen lassen :-)

Am Sonntag ging es wieder zu meinem Lieblingsitaliener, wo wir in lustiger Runde zusammensaßen und den Godesberger Geldadel schockierten. Am Nebentisch saßen zwei ältere Damen, die ihre Portion Spaghetti und ihre Flasche San Pellegrino tatsächlich mit einem 500-Euro-Schein bezahlten (sic!). Sowas sieht man auch nicht alle Tage...
Den Abschluß des Tages bildete wie immer ein kleines Konzert, in welchem die beiden Gruppen das am Wochenende gelernte vorspielten, was diesmal auch filmisch festgehalten wurde und neben den Bildern hier bewundert werden kann.

Übrigens: Ein Doppelklick auf das Video vergrößert bzw. verkleinert dieses.


11. Workshop, November 2009


10. Workshop, März 2009


Videos

Einige Workshopvideos habe ich auf Youtube hochgeladen.


Nach der Rekordteilnehmerzahl vom letzten Jahr habe ich mich entschlossen, den Bodhránworkshop vom Wochenende für irische Musik abzunabeln und als Bonner Bodhránworkshop alleine weiterzuführen. Als Gebäude stellte mir die Musikschule Bonn freundlicherweise ihre Räumlichkeiten in Bonn Hardtberg zur Verfügung, welche bei allen Kursteilnehmern gut ankamen.

Der Bonner Generalanzeiger berichtete über den Workshop und auch der WDR brachte eine Reportage im Funkhaus Europa.

9. Workshop, September 2008


8. Workshop, April 2008



In diesem Jahr kam zu den schon bestehenden Workshops ein weiterer hinzu: Irish Bouzouki mit Michael "Lemmi" Lempelius.
Der Kurs war mit 10 Teilnehmern sofort ausgebucht, wir hatten also eine Marktlücke getroffen.

Der Bodhránworkshop erreichte mit zuletzt 30 Teilnehmern im Herbst einen neue Rekord, und so langsam wurde es zu eng in dem Gebäude in Bonn Beuel...

6. & 7. Workshop, 2007


Im Frühjahr 2005 waren die beiden Ursprungsworkshops um noch zwei weitere gewachsen, einen für Gitarre mit Eckart Topp und einen für Flute mit Regina Elling, welche ebenfalls regen Anklang fanden.
Die Zahl der Teilnehmer stieg in dem Jahr schon auf beachtliche 14 Bodhránis.

Besagter Festplattencrash hat leider auch die Bilder der beiden Workshops 2006 erwischt, daher geht es nahtlos weiter mit den Bildern von 2007.

4. & 5. Workshop, 2005


Zusammen mit Sabrina Palm war ich Initiator der Bonner Workshops für irische Musik.
Im Herbst 2004 gab es somit neben dem Bodhránworkshop auch einen von ihr geleiteten Fiddleworkshop.
Da es mein erster Workshop war und ich selbst erst seit 2 Jahren Bodhrán spielte war ich ganz schön aufgeregt, aber die durchweg netten Teilnehmer haben über meine kleineren und größeren Fehler großzügig hinweggesehen.

So mußte ich z.B. zu meinem eigenen Entsetzen feststellen, daß ich ein Triplet nicht beliebig langsam spielen konnte, was das Nachspielen natürlich erheblich erschwerte...
Leider habe ich von diesem Workshop nach einem Festplattencrash keine Bilder mehr, aber einige der damaligen 7 oder 8 Teilnehmer sind mir bis heute treu geblieben!



2016 Andreas Schneider